Allgemeine Geschäftsbedingungen
Letzte Aktualisierung: Oktober 2025
1. Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Beratungsleistungen der summitiz, 38 Avenue de la Porte-Neuve, L-2227 Luxembourg (nachfolgend "Berater" genannt), gegenüber ihren Mandanten (nachfolgend "Mandant" genannt).
Abweichende Bedingungen des Mandanten werden nicht anerkannt, es sei denn, der Berater stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.
Diese AGB gelten auch für alle künftigen Geschäftsbeziehungen, selbst wenn sie nicht nochmals ausdrücklich vereinbart werden.
2. Vertragsschluss und Mandatsumfang
2.1 Vertragsschluss: Der Beratungsvertrag kommt durch schriftliche Auftragsbestätigung oder durch Aufnahme der Tätigkeit zustande. Die Auftragsbestätigung regelt den Umfang der zu erbringenden Leistungen.
2.2 Umfang: Der Auftrag bezieht sich grundsätzlich nur auf die ausdrücklich vereinbarten Leistungen. Zusätzliche Leistungen bedürfen einer gesonderten Vereinbarung.
2.3 Änderungen: Änderungen oder Ergänzungen des Auftrags bedürfen der Schriftform.
2.4 Erstberatung: Ein erstes Beratungsgespräch dient der Klärung des Sachverhalts und stellt noch keine Auftragserteilung dar, sofern nicht ausdrücklich anders vereinbart.
3. Pflichten des Beraters
3.1 Sorgfaltspflicht: Der Berater verpflichtet sich zur gewissenhaften Erfüllung des Auftrags nach den Grundsätzen ordnungsgemäßer Berufsausübung.
3.2 Berufsrecht: Der Berater ist an die berufsrechtlichen Vorschriften gebunden, insbesondere an die Verschwiegenheitspflicht.
3.3 Unterrichtung: Der Berater unterrichtet den Mandanten über den Fortgang der Bearbeitung und weist auf wesentliche Entwicklungen hin.
3.4 Beratungsqualität: Die Beratung erfolgt nach bestem Wissen und Gewissen auf Basis der zum Zeitpunkt der Beratung geltenden Rechtslage und verfügbaren Informationen.
4. Pflichten des Mandanten
4.1 Mitwirkung: Der Mandant ist verpflichtet, alle für die Beratung erforderlichen Informationen vollständig und wahrheitsgemäß zur Verfügung zu stellen.
4.2 Unterlagen: Der Mandant stellt alle relevanten Unterlagen in lesbarer Form rechtzeitig zur Verfügung.
4.3 Änderungen: Der Mandant informiert den Berater unverzüglich über alle Änderungen, die für die Beratung von Bedeutung sein können.
4.4 Fristen: Der Mandant macht den Berater auf einzuhaltende Fristen rechtzeitig aufmerksam und stellt sicher, dass für deren Einhaltung ausreichend Zeit zur Verfügung steht.
5. Vergütung
5.1 Honorar: Sofern keine Pauschalvergütung vereinbart wurde, erfolgt die Abrechnung nach dem tatsächlichen Zeitaufwand auf Basis der vereinbarten Stundensätze.
5.2 Auslagen: Auslagen (z.B. Reisekosten, Übersetzungskosten, Gebühren) werden zusätzlich zum Honorar in Rechnung gestellt.
5.3 Rechnungsstellung: Rechnungen werden monatlich oder nach Abschluss von Projektphasen gestellt.
5.4 Zahlung: Die Honorare sind innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsstellung ohne Abzug zur Zahlung fällig.
5.5 Verzug: Bei Zahlungsverzug werden Verzugszinsen in Höhe von 8 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz berechnet.
6. Haftung
6.1 Haftungsumfang: Der Berater haftet für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit unbeschränkt. Für leichte Fahrlässigkeit haftet der Berater nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten.
6.2 Haftungsbeschränkung: Die Haftung ist der Höhe nach auf das Dreifache der Auftragssumme, mindestens jedoch auf 250.000 Euro beschränkt, sofern nicht Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit vorliegt.
6.3 Versicherung: Der Berater unterhält eine Berufshaftpflichtversicherung mit angemessener Deckungssumme.
6.4 Dritte: Leistungen des Beraters sind ausschließlich für den Mandanten bestimmt. Dritte können hieraus keine Ansprüche herleiten.
6.5 Verjährung: Schadensersatzansprüche verjähren in einem Jahr ab Kenntnis des Schadens, spätestens jedoch nach drei Jahren.
7. Verschwiegenheit und Datenschutz
7.1 Verschwiegenheitspflicht: Der Berater ist zur Verschwiegenheit über alle ihm anvertrauten oder bekannt gewordenen Angelegenheiten verpflichtet.
7.2 Datenschutz: Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt nach den Bestimmungen der DSGVO. Details regelt unsere Datenschutzerklärung.
7.3 Aufbewahrung: Mandantenunterlagen werden gemäß den gesetzlichen Aufbewahrungsfristen verwahrt.
7.4 Einbeziehung Dritter: Die Einbeziehung von Hilfspersonen oder anderen Beratern im Rahmen der Mandatserfüllung ist zulässig, sofern diese ebenfalls zur Verschwiegenheit verpflichtet werden.
8. Zurückbehaltungsrecht
8.1 Recht: Der Berater ist berechtigt, Unterlagen und Arbeitsergebnisse zurückzubehalten, bis sämtliche Honorare und Auslagen beglichen sind.
8.2 Ausnahme: Dies gilt nicht, soweit das Zurückbehaltungsrecht die berechtigten Interessen des Mandanten unverhältnismäßig beeinträchtigen würde.
9. Beendigung des Mandats
9.1 Kündigung: Beide Parteien können das Mandat jederzeit schriftlich kündigen. Bei Dauermandaten ist eine Kündigungsfrist von einem Monat zum Monatsende einzuhalten.
9.2 Wichtiger Grund: Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.
9.3 Honorar: Bei Kündigung durch den Mandanten ist das Honorar für die bis zur Beendigung erbrachten Leistungen zu zahlen.
9.4 Rückgabe: Nach Beendigung des Mandats gibt der Berater die erhaltenen Unterlagen an den Mandanten zurück.
10. Eigentumsrechte
10.1 Arbeitsergebnisse: Arbeitsergebnisse, insbesondere Gutachten und Strukturierungsempfehlungen, gehen erst nach vollständiger Bezahlung des Honorars in das Eigentum des Mandanten über.
10.2 Nutzung: Die Weitergabe von Arbeitsergebnissen an Dritte bedarf der vorherigen Zustimmung des Beraters.
11. Interessenkonflikte
11.1 Offenlegung: Der Berater informiert den Mandanten unverzüglich, wenn Interessenkonflikte auftreten oder drohen.
11.2 Tätigkeitsverbot: Bei wesentlichen Interessenkonflikten, die nicht durch organisatorische Maßnahmen behoben werden können, wird der Berater die Tätigkeit nicht aufnehmen oder beenden.
12. Kommunikation
12.1 Elektronische Kommunikation: Der Mandant erklärt sich mit der elektronischen Kommunikation (E-Mail) einverstanden, soweit keine besonders schutzbedürftigen Daten betroffen sind.
12.2 Sicherheit: Für besonders sensible Informationen werden verschlüsselte Kommunikationswege genutzt.
13. Anwendbares Recht und Gerichtsstand
13.1 Recht: Für alle Rechtsbeziehungen zwischen dem Berater und dem Mandanten gilt luxemburgisches Recht.
13.2 Gerichtsstand: Ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus dem Mandatsverhältnis ist Luxemburg, sofern der Mandant Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist.
13.3 Streitbeilegung: Die Parteien verpflichten sich, bei Streitigkeiten zunächst eine einvernehmliche Lösung anzustreben, bevor rechtliche Schritte eingeleitet werden.
14. Salvatorische Klausel
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, so berührt dies die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung tritt eine Regelung, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt.
Kontakt
Bei Fragen zu diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen wenden Sie sich bitte an:
summitiz
38 Avenue de la Porte-Neuve
L-2227 Luxembourg
Telefon: +352 27 95 41 86